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Bürgerbus: Johann Steinicke löst Charlotte Ruschulte ab

 
Die alte und der neue Vorsitzende des Bürgerbus-Vereins vereint: Charlotte Ruschulte und Johann Steinicke (hier mit Geschäftsführer Holger Kloth, l.) freuen sich schon auf das neue Fahrzeug, das im September kommt.
Die alte und der neue Vorsitzende des Bürgerbus-Vereins vereint: Charlotte Ruschulte und Johann Steinicke (hier mit Geschäftsführer Holger Kloth, l.) freuen sich schon auf das neue Fahrzeug, das im September kommt.
(Fotos: Kösters)
 
Wettringen/Ohne. Der Bürgerbusverein SOW (Schüttorf - Ohne -Wettringen) hat einen neuen Vorsitzenden: Johann Steinicke. Charlotte Ruschulte kandidierte aus beruflichen Gründen nicht wieder, immerhin ist sie nicht nur Bürgermeisterin, sondern neben anderen Aktivitäten im Vorstand des Deutschen Frauenrates.

„Die Ergebnisse sind besser als wir erwartet haben“, berichtet sie letztmalig in ihrer Funktion als Vorsitzende. Nach zwei Jahren habe man den alten Stand wieder erreicht. „2011 haben wir mit 360 Fahrten über 5000 Fahrgäste transportiert. Bis Ende Januar 2012 waren es insgesamt 21870 Fahrgäste“. Der Bürgerbus mit der Liniennummer 510 befördert 20 bis 30 Fahrgäste täglich, in den Sommerferien weniger.
 
Johann Steinicke erklärt den neuen Tablet-PC für die Fahrer. Das Gerät bearbeitet Kasse, Beträge, Statistiken der eingenommen Beträge und vieles mehr „mit nur ganz wenigen Knopfdrücken“.
Johann Steinicke erklärt den neuen Tablet-PC für die Fahrer. Das Gerät bearbeitet Kasse, Beträge, Statistiken der eingenommen Beträge und vieles mehr „mit nur ganz wenigen Knopfdrücken“.
(Fotos: Kösters)
 
Sie lobte die gute Vorstandsarbeit, die Zusammenarbeit mit den Landkreisen und die Unterstützung der Gemeinden. Die Fahrer seien flexibel, mit 20 Fahrern habe es keine Engpässe gegeben. „Es hat immer Spaß gemacht, mit Euch zusammen zu arbeiten!“ schloss Ruschulte. „Ohne Dich würde es den Bürgerbus nicht geben“, dankte ihr der neue Vorsitzende Johann Steinicke. „Trotz der Schuhgröße von nur 38 hast Du tiefe Spuren hinterlassen“, sagte er und überreichte der Naturliebhaberin eine blühende Ranke im Topf.

Vor der Vorstandswahl berichtete Tanja Spering in ihrem Kassenbericht: „Die teuren Sprit-Kosten haben uns in hohem Maße getroffen. Angefangen haben wir mit 4000 Euro pro Jahr, mit einer Steigerung von 2000 Euro pro Jahr liegen wir jetzt bei über 10000 Euro. Und diese Kosten werden nicht gefördert!“ Alles in allem war am Ende des Jahres das Resultat positiv. Johann Buhr und Eckehard Arndt hatten die Kasse geprüft und als korrekt beurteilt, Spering und der Vorstand wurden einstimmig entlastet. Neuer Kassenprüfer für Arndt wurde Willi Butz.

www.buergerbusverein-sow.de
 

VON STEFAN KÖSTERS

Strecke Wettringen-Schüttorf

Bürgerbus zählt 20.000 Fahrgäste

WETTRINGEN Der Bürgerbus zwischen Wettringen und Schüttorf ist sehr beliebt – mittlerweile hat er 20.000 Fahrgäste von einem zum anderen Ort gebracht. Von Herbert Göcke

Alide Wilbrand aus Haddorf wurde als 20 000. Fahrgast des Bürgerbusvereins mit einem Blumenstrauß überrascht. Von rechts: 1. Vorsitzende Charlotte Ruschulte, Alide Wilbrand, ehrenamtlicher Fahrer Hans-Gerd Ruschulte. (Foto: Herbert Göcke)

Alide Wilbrand aus Haddorf ist der 20.000. Fahrgast seit dem Start des Bürgerbusses im Mai 2007. Aus diesem Grund überreichte ihr jetzt die erste Vorsitzende des Bürgerbusvereins, Charlotte Ruschulte, einen Blumenstrauß und eine Monatskarte für die komplette Linie 510.

Regelmäßige Nutzung

Alide Wilbrand benutzt mindestens einmal in der Woche den Bürgerbus für Fahrten nach Wettringen und auch nach Schüttorf. Sie kennt mittlerweile alle ehrenamtlichen Fahrer und sorgt immer für Unterhaltung während der Fahrt, die über Ohne führt.

Der Bürgerbus fährt täglich nachmittags im Stundentakt und am Dienstag- und Freitagvormittag im 90 Minutentakt die Strecke von Schüttorf über Ohne nach Wettringen. In den gut vier Jahren seit Bestehen des Vereins hat der Bus eine Strecke von knapp 300.000 Kilometern zurückgelegt.

Noch Fahrer gesucht

Er ist damit schon ein wenig in die Jahre gekommen. Deshalb wurden im Winter beim Land Niedersachsen die Zuschüsse für einen neuen Bus beantragt. Um weiterhin alle Fahrten besetzten zu können, werden dringend noch ehrenamtliche Fahrer gesucht. Benötigt wird lediglich der Führerschein der alten Klasse 3.

  • Die Kosten für den Personenbeförderungsschein werden vom Verein erstattet.
  • Für Fragen steht Fahrdienstleiter Johann Steinicke unter Tel.             (0 59 23) 45 31       zur Verfügung.

Bericht aus GN vom 8.7.2011

Bürgerbus richtet ab heute „Ärztetour“ ein

Service besonders für ältere Bürger

dk Ohne/Schüttorf. Gerade ältere Menschen wissen oft nicht, wie sie zu ihren Arztterminen kommen sollen: Deshalb fährt Bürgerbus Schüttorf-Ohne-Wettringen (SOW) auf der Linie 510 ab heute eine neue Vormittagstour, die so genannte „Ärztetour“ von Ohne nach Schüttorf. Der neue Fahrplan ist zunächst gültig bis zum 22. Juli 2012.

Zwei mal wöchentlich am Dienstag und Freitag vormittag können jetzt die Ohner mit dem Bürgerbus im 90 Minuten Takt drei mal täglich die Tour nach Schüttorf fahren. Hierfür wurden von der Verkehrsgemeinschaft Grafschaft Bentheim (VGB) mehrere zusätzliche Haltestellen in unmittelbarer Nähe der Ärzte eingerichtet. Mit angebunden ist auch das Annaheim und der Diakonische Dienst.

Die Abfahrten ab Dorf Ohne sind um 8.21 Uhr, 9.51 Uhr und 11.21 Uhr. Die Fahrstrecke führt dann über Suddendorf (Postweg und Schützenstraße) bis in die Innenstadt (Rathaus) nach Schüttorf. Für Fragen steht der Fahrdienstleiter Johann Steinicke des SOW-Bürgerbusses unter (0173/5721451) zur Verfügung, nähere Informationen gibt es im Internet unter www.buergerbusverein-sow.de.

 

Nicht nur junge Leute wie Jessica Rüggen nutzen den Bürgerbus, weiß auch Horst Wessels, einer der ehrenamtlichen Fahrer

 

Bürgerbus kennt keine „Leerfahrten“ Bericht aus GN vom 05.05.2011

Neue Linie über Schüttorf gilt als „Ärzte-Tour“ – Ab Juli am Vormittag über Schüttorf nach NRW

Vier Jahr lang ist der Bürgerbusverein Schüttorf-Ohne-Wettringen (SOW) jetzt schon aktiv. Inzwischen hat er 18540 Fahrgäste transportiert. Die Arbeit soll auch im nächsten Jahr weitergehen, wenn die geplanten ersten fünf Jahre vorbei sind. Mit einer neuen Linie versucht man ab Juli weitere Fahrgäste zu gewinnen: Gedacht ist dabei vor allem auch an Senioren, die zum Arzt müssen.

 

Auch selbst als Fahrer aktiv sind die Vorsitzende des Bürgerbusvereins, Charlotte Ruschulte, und Fahrdienstleiter Johann Steinicke

Von Detlef Kuhn - Ohne. Nicht nur die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten machen Charlotte Ruschulte und Johann Steinicke Mut, wie sie gestern morgen beim Ortstermin in Ohne bestätigten. „Die Zahlen sprechen doch für sich“, nennen die Vorsitzende des Bürgerbusvereins und der Fahrdienstleiter ein unschlagbares Argument: Jeden Monat nutzen zwischen 500 und 600 Gäste den Bus, der bisher fünfmal pro Woche am Nachmittag und zweimal am Vormittag unterwegs ist. Zudem weise die Statistik eines ganz klar aus: Bisher hat es noch keine „Leerfahrt“ des Bürgerbusses gegeben – mindestens ein Fahrgast wartete also immer an der Haltestelle. Und wenn es an einem Nachmittag mal rekordverdächtige 55 Fahrgäste sind, dann kommen die insgesamt gut 20 ehrenamtlichen Fahrer ganz schön ins Schwitzen. „Der Bürgerbus ist längst ins Alltagsleben der Menschen integriert“, freuen sich Ruschulte und Steinicke über den Lohn für ihre Ausdauer, denn nach dem Start am 2. Mai 2007 war zunächst Geduld gefragt.

Ab Juli soll zuätzlich dienstags und freitags am Vormittag eine Tour mit Start um 8.20 Uhr in Ohne über Schüttorf nach Wettringen führen. Diese Strecke wird dreimal abgefahren. „Wir reagieren damit auf eine große Nachfrage“, sagte Charlotte Ruschulte im Gespräch mit den GN. Denn gerade viele ältere Menschen nutzten die Verbindung auf dem Weg zu Arztterminen oder ins Annaheim. Deshalb gilt die Route intern auch als „Ärzte-Tour“. Denn ältere Menschen würden kaum den Schulbus nehmen für solche Fahrten, der ja eigentlich ganz normal zum öffentlichen Personennahverkehr gehört. Die neue Linie verwirklicht zudem den Wunsch der Wettringer, auch den Haddorfer See anzufahren. Das war beim Stundentakt nicht möglich. Bei drei Fahrten gilt ein Eineinhalbstundentakt.

Diese neue Vormittagslinie ist beim Land beantragt, doch das gilt eher als Formalität. Deshalb geht der Verein davon aus: Am 7. Juli ist Start. Die genauen Zeiten werden noch bekanntgegeben, sind dann aber auch auf der neuen Homepage www.buergerbusverein-sow.de nachzulesen. Die informative Seite gibt nicht nur Auskunft über den Verein, sie belegt mit Statistiken auch die Erfolgsgeschichte, die sich in zahlreichen Presseveröffentlichungen niederschlägt. Eigentlich war die von Johann Steinicke eingerichtete Seite vor allem für die ehrenamtlichen Fahrer gedacht, damit sie sich online eintragen konnten für die ein oder zwei Touren, die jeder monatlich ehrenamtlich übernimmt. Doch jetzt nutzt der Bürgerbusverein diese Plattform auch für seine Öffentlichkeitsarbeit und für Werbung. 1100 Zugriffe seit Oktober freuen den Verein.

Eine Motiv mit Kindern auf der Seite weist darauf hin, dass ein Großteil der Fahrgäste Kinder und Jugendliche sind, die den Bus für Fahrten zur Sportstätte nutzen. Das ist eine Erklärung dafür, warum in den Ferien die Fahrgastzahl wesentlich geringer ausfällt. Aber deshalb will der Bürgerbusverein trotzdem in den Ferien weiter fahren, um als verlässliche Größe auch in den Zeiten zu gelten, in denen der Bürgerbus sehr viel weniger frequentiert wird. „Das hat möglicherweise auch mit der inzwischen wirklich guten Radwegeanbindung in der Samtgemeinde zu tun“, meinte Charlotte Ruschulte. Sie hat sich gestern Abend im Übrigen wie der gesamte Vorstand bei der Mitgliederversammlung des Bürgbusvereins wieder zu Wahl gestellt. Im Zentrum stand aber die Vorstellung der neuen Linie über Schüttorf. Es werden auch immer noch ehrenamtliche Fahrer gesucht, die sich unter 05923-71230 (Charlotte Ruschulte) oder 05923-4531 (Johann Steinicke) melden können.

Für die Erlaubnis der Nutzung von Bild- und Textmaterial bedanken wir uns sehr herzlich bei Herbert Göcke

Bürgerbus auf dem Erfolgsweg ( MZ vom 5.5.2011)

Die Vorstandsmitglieder wurden einstimmig für zwei weitere Jahre in ihrem jeweiligen Amt bestätigt. Von links: Charlotte Ruschulte, 1. Vorsitzende, Dr. Holger Kloth, Geschäftsführer, Tanja Spering, Kassenwartin, Engelbert Rauen, 2. Vorsitzender, Hans-Gerd Ruschulte, Schriftführer, Johann Steinicke, Beisitzer mit der Funktion des Fahrdienstleiters und Webmasters.

 

„Die vielen ehrenamtlichen Fahrer sind unsere Hauptsponsoren. Das dürfen wir nicht vergessen, dafür gebührt ihnen Dank.“ Johann Steinicke, Beisitzer mit den Funktionen des Fahrdienstleiters und Webmasters, brachte es in der Mitgliederversammlung des Vereins „Bürgerbus Schüttorf/Wettringen“ auf den Punkt. In der Tat: Müssten diese ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer entlohnt werden, könnte der Bürgerbusverein, könnte kein Bürgerbusverein existieren. Sie werden schon reichlich belastet durch die enorm hohen Spritkosten, wie der Kassenbericht der Kassenwartin Tanja Spering nachwies. Erst diese ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer realisieren einen Grundsatz der Bürgerbusvereine: Bürger fahren für Bürger, sorgen für Mobilität älterer und junger Menschen, die keinen eigenen PKW besitzen.

Eröffnet wurde die Mitgliederversammlung von der zielstrebigen Gründerin und Vorsitzenden Charlotte Ruschulte. Sie freute sich über die rege Beteiligung vieler Fahrerinnen und Fahrer sowie der Bürgermeister Johann Ruschulte (Ohne), Gerhard Schepers (Samern) und späterhin Engelbert Rauen (Wettringen), der als anfänglicher Skeptiker zurzeit der Vereinsgründung nunmehr von dessen Tätigkeit und den Erfolgen begeistert ist. „Der Bürgerbusverein hat die ohnehin schon guten Beziehungen zwischen Ohne und Wettringen sehr gefördert“, sagte er. „Er ist zuverlässig, leistet gute Arbeit. Wir wollen gerne für die nächsten Jahre unsern Beitrag zahlen. Das ist eine lohnende Sache.“ Charlotte Ruschulte ließ in ihrem Bericht noch einmal kurz die Entstehung des Bürgerbusvereins Revue passieren und verwies auf die Erfolge. Fast auf den Tag genau besteht der Verein nunmehr vier Jahre. Geplant worden sei er anfänglich für einen Zeitraum von fünf Jahren. Wettringen habe seine Mitgliedschaft zuerst auf zwei Jahre festgelegt und zugesagt, sie bei Erfolg weiterlaufen zu lassen. „Die Zahlen haben sich gut entwickelt, ich habe das nicht erwartet“, so Charlotte Ruschulte. Bis Ende April seien 18 540 Fahrgäste befördert worden, 500 – 600 monatlich. Ein Jahr habe man nun noch vor sich mit der Aussicht auf weitere Jahre. Der Bürgerbus sei allerdings sehr „in die Jahre“ gekommen. 65 000 Kilometer sei man im Jahr durchschnittlich mit ihm gefahren. Heißt: Es wird die Anschaffung eines neuen auf die Dauer unumgänglich sein, denn dass der Bürgerbusverein seine Tätigkeit einstellt, das denkt niemand. Gefragt sein werden die Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die Kreise und Gemeinden, ohne Zuschüsse wird sich der für ältere und junge Menschen gemeinnützig tätige Verein ein neues Fahrzeug nicht leisten können. „Wir werden mit den Behörden und Gemeinden nach fünf erfolgreichen Jahren neu reden müssen, damit wir weitermachen können“, sagte die Vorsitzende. Bekannt gab Charlotte Ruschule, dass sich die Bürgerbusvereine nunmehr auch in Niedersachsen auf Landesebene organisiert haben, was in NRW schon lange der Fall sei.

In Planung ist eine Verbesserung im Fahrdienst. Die Gemeinde Schüttorf soll besser angefahren werden. Vorgesehen ist, ältere Menschen direkt in das Stadtzentrum bis in die Fußgängerzone und bis zu Arztpraxen, dem Vechtezentrum und dergleichen bringen. Die Gespräche laufen zurzeit vielversprechend. Nach Genehmigung durch alle Behörden wird der neuen Fahrplan in der Presse bekannt gegeben. Geschäftsführer Dr. Holger Kloth, Verkehrsexperte der Grafschaft, stelle das Vorhaben in seiner Planung eingehend vor. Er erläuterte auch sehr sachlich den Wirtschaftsplan für das neue Geschäftsjahr 2011. Den Kassenbericht gab Kassenwartin Tanja Spering. Das abzuschließende Geschäftsjahr habe einen Minusbetrag gebracht, der aber durch ein Guthaben aus dem Vorjahr habe gedeckt werden könne, so ihre Ausführungen Ein großer Kostendruck seien die enormen Benzinpreise. Die Kassenprüfer bestätigten ihr eine einwandfrei Kassen- und Buchführung und beantragten die dann einstimmig beschlossene Entlastung des Vorstandes und der Kassiererin. Die Wahlen zum Vorstand erbrachten keine Änderungen. Alle Kandidaten erklärten ihre Bereitschaft zur weiteren Mitarbeit im Vorstand für die nächsten zwei Jahre. 1. Vorsitzende bleibt Charlotte Ruschulte, 2. Vorsitzender Engelbert Rauen (namensgleicher Vetter des Wettringer Bürgermeisters), Geschäftsführer Dr. Holger Kloth, Kassenwartin Tanja Spering, Schriftführer Hans-Gerd Ruschulte, Beisitzer Johann Steinicke mit den Funktion des Fahrdienstleiters und Webmasters. Dr. Holger Kloth begründete seine Bereitschaft zur weiteren Mitarbeit wie folgt: „Die Arbeit im Vorstand bereitet mir sehr viel Freude.“ Als Charlotte Ruschulte im Namen der Vorstandsmitglieder für das Vertrauen dankte, kam es anerkennend aus der Reihe der Mitglieder: „Was wären wir denn ohne euch!“ Ein besonderer Dank der Vorsitzenden ging an Johann Steinicke, der den Vereins ins Internet gebracht habe und als Webmaster tätig sei. Alles habe er kostenlos gemacht. „Hobby“, wiegelte er ab. Zum Abschluss des neuen Geschäftsjahres werden Angelika Wilbrand und Johann Buhr die Kasse prüfen.

 

 

 Neuer Fahrdienstleiter: Bürgerbus ändert den Fahrplan (MZ vom 23.06.2010)

 

Schriftführer Hand-Gerd Ruschulte, Vorsitzende Charlotte Ruschulte, stellvertretender Vorsitzender Engelbert Rauen und Fahrdienstleiter Johann Steinicke (von links).

Bislang übte Angelika Wilbrand das Amt über drei Jahre aus. Ihr galt ein Dankeschön für ihren Einsatz. Willkommen geheißen wurde Johann Steinicke von der Vorsitzenden Charlotte Ruschulte, ihrem Stellvertreter Engelbert Rauen und dem Schriftführer Hans-Gerd Ruschulte.

In einem kurzen Rückblick verwies Charlotte Ruschulte darauf, dass in den drei Jahren des Bestehens des Bürgerbusvereins Schüttorf – Ohne – Wettringen bereits 15.000 Personen befördert worden seien und man eine Strecke von 170.000 km zurückgelegt habe.
Fahrer gesucht
„Wir suchen noch dringend Fahrer und Fahrerinnen“, sagte sie. „Dann könnten wir unser Angebot auch noch ausweiten.“
Wer ehrenamtlich als Fahrer im Bürgerbusverein mitmachen möchte, kann sich an die Vorsitzende Charlotte Ruschulte, Telefon (0 59 23) 712 30, oder den stellvertretenden Vorsitzenden Engelbert Rauen, Telefon (0 25 57) 98 857, wenden, die auch weitere Auskünfte erteilen.

  • Geändert wird ab dem 25. Juni der Fahrplan ein wenig, was aber nicht die Strecke Ohne-Wettringen betrifft. Ab dem 25. Juni startet die Fahrt 510 um 14.14 Uhr ab Alte Schule Ohne, die Fahrt vorher von Schüttorf nach Ohne entfällt.

Auf der Erfolgsspur - Großes Treffen von Bürgerbusvereinen

( MZ vom 10.3.2010 )

WETTRINGEN Der Bürgerbus fährt nach anfänglicher Skepsis längst auf der Erfolgsspur. „Aus Kopfschütteln wurde Begeisterung“, hieß es jetzt bei einem großen Treffen von Bürgerbusvereinen in Ohne. Von Herbert Göcke

 »Motor« beim Bürgerbus: Charlotte Ruschulte. (Foto: Herbert Göcke)

 

Eingeladen hatte der Bürgerbusverein Schüttorf-Ohne- Wettringen. Er betreibt die Linie 510 von Wettringen über Ohne nach Schüttorf.
Charlotte Ruschulte, die 1. Vorsitzende des Vereins, hieß zahlreiche Gäste im Versammlungsraum des Feuerwehrgerätehauses in Ohne willkommen. Vertreter von mehr als 20 Bürgerbusvereinen aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden waren gekommen. Das Ziel der Veranstaltung: Sich vernetzen und weiterbilden.
Unter den Gästen waren auch der niedersächsische Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke, Friedrich Kethorn, Landrat der Grafschaft, Thomas Kubendorff, Landrat des Kreises Steinfurt, Arnold Werning, Bürgermeister des Samtgemeinde Schüttorf, Johann Ruschulte, Bürgermeister von Ohne sowie Wettringens Bürgermeister Engelbert Rauen.
Bedenken wurden abgebaut
Es gab von allen Seiten viel Lob für den Bürgerbus – und der Gastgeberverein diente da als Beispiel. Staatssekretär Ripke dankte vor allem Charlotte Ruschulte für ihr Engagement, das wesentlich dazu beigetragen habe, den Bus ins Rollen zu bringen. In vielen Gesprächen habe sie es geschafft, „dass Bedenken gegen die Gründung eines Bürgerbusvereins abgebaut und vor allem Mitstreiter gefunden wurden“. Aus „Kopfschütteln wurde Begeisterung“, sagte er.

Mit der Anschaffung eines Busses allein sei es für Bürgerbusvereine allerdings nicht getan, so der Staatssekretär. „Neben den Initiatoren, Geldgebern und Sponsoren bedarf es vor allem ehrenamtlicher Fahrer. Sie sind Garant dieses Erfolgsprojektes.“ Landrat Friedrich Kethorn freute sich, dass mit dem Bürgerbus auch in den dünn besiedelten Bereichen der Grafschaft Mobilität möglich werde. Deshalb fördere der Landkreis „sehr gerne dieses Engagement.“
Mobilität sichern
Auch Landrat Thomas Kubendorff lobte den großen Einsatz der Bürgerbusvereine und ihrer ehrenamtlichen Fahrer. Mobil zu sein, sei ein „wesentliches Element unserer Lebensqualität.“ Der Bürgerbus sei zudem „ein wichtiger Baustein, um Mobilität auch in Zeiten knapper Kassen zu sichern“.
Deutlich wurde aber, dass ein Bürgerbusverein ohne finanzielle Zuschüsse keine Chance hat. Die Länder Niedersachsen und NRW, die Grafschaft, der Kreis Steinfurt und die beteiligten Gemeinden steuern die Mittel bei. Von den Fahrkartenerlösen alleine kann der Verein nicht leben. Gleichwohl: „Im Moment stehen wir finanziell gut da“, so Ruschulte.

Bürgerbus: Zahl der Fahrgäste stetig gestiegen ( MZ vom 8.5.2009 )

WETTRINGEN Sehr zufrieden blickte Charlotte Ruschulte, Vorsitzende des Bürgerbusvereins Schüttorf-Wettringen, in der Mitgliederversammlung auf das Jahr 2008 zurück. von Herbert Göcke

Die ehrenamtlichen Fahrer sind der Grundpfeiler des Bürgerbusvereins. Ohne ihr Engagement wäre das Angebot, das inzwischen viele Menschen nutzen, nicht möglich. (Foto: Meier-Tasche)

Seit zwei Jahren ist dieser Verein nunmehr aktiv, und sichert für viele Bewohner des Bereiches deren Mobilität, seien es junge, seien es ältere Menschen.
Das erste Jahr habe dem Ausprobieren gedient, sagte sie. Man habe gefragt: Was wird angenommen, was nicht? Im zweiten Jahr sei dann mehr die Festigung erfolgt. Angefahren werde die Sporthalle in Wettringen – der Haddorfer See aber nicht mehr.
Es habe sich gezeigt, dass die Anfahrt der Schule/Sporthalle Wettringen wichtiger sei als der Haddorfer See und diese Haltestelle zu wenig nachgefragt werde.
Weiteres sei im derzeitigen Stundentaktplan nicht möglich. „Die Zeiten sind ausgereizt“, so Charlotte Ruschulte. Wolle man weitere Anfahrziele, müsse eine total neue Zeitenregelung überlegt werden.„Der Bürgerbus gehört im alltäglichen Leben der Ohner schon dazu“, freute sie sich. „Die Zahlen der Benutzer sind sehr angestiegen.“ Seien es anfänglich vier bis sechs Fahrgäste gewesen, so sei man zurzeit schon mal auf eine Höchstauslastung von 27 Fahrgästen gekommen.


Ehrenamtliche Fahrer
Und: „Die Westfalen haben die Niedersachsen überholt“, so Ruschulte. Sie verwies damit auf die Wettringer, die den Bürgerbus gerne nutzen. „Die Gemeinde Wettringen profitiert vom Bürgerbusverein sehr.“
„Die Grundpfeiler des Vereins sind unsere ehrenamtlichen Fahrer“, macht sie deutlich. „20 sind es zurzeit. Ohne sie könnten wir nichts machen. Sie kommen aus dem Umkreis von Schüttorf und Wettringen bis Burgsteinfurt.“ Weitere vier hätten bereits ihre Bereitschaft zum Mitmachen bekundet.

Bürgerbus holt Urlauber ins Dorf ( MZ vom 15.4.2008 )

WETTRINGEN Der Bürgerbus soll ab dem Sommer noch öfter durch Wettringen rollen: Haltestellen im Ferienhausgebiet Haddorf und am Schulzentrum sind in Planung.Von Herbert Göcke

In Fahrt gekommen: Nach einem Jahr Praxiserfahrung zieht der Bürgerbusverein eine positive Bilanz. Das Angebot des Bürgerbusses wird inzwischen von vielen Bürgern genutzt. Ab Mai steuert der Bus nun auch das Wettringer Schulzentrum an, ab dem Sommer dann das Ferienhausgebiet in Haddorf. (Foto: MZ)

Das wurde in der Generalversammlung des Bürgerbusvereins am Montagabend in Ohne besprochen.
Ab dem Sommer sollen demnach zwei Vormittagstouren für das Erholungsgebiet Haddorfer See eingerichtet werden. Charlotte Ruschulte, Vorsitzende des Bürgerbusvereins:„Das ist mit Bürgermeister Engelbert Rauen vereinbart worden.“ Wie das bei Einhaltung des Stundentaktes laufen kann, darüber müsse aber noch gesprochen werden.

Ehrenamtliche Fahrer

Horst Rosmanneck, Sprecher der Interessengemeinschaft des Ferienhausgebietes, bedauerte, dass es nachmittags keine Rückfahrgelegenheit geben wird. „Es nutzt wenig, wenn man vormittags nach Wettringen kommt, nachmittags aber nicht wieder zurück. Man braucht doch zwei bis drei Stunden im Dorf, wenn man einkauft oder zum Arzt geht.“ Und als Begründung für die Notwendigkeit der Verkehrsverbindung: „Im Feriengebiet wohnen mehr Menschen als in der Bauerschaft Haddorf selbst.“ Er will dafür werben, dass sich aus dem Feriengebiet Personen für den Einsatz als ehrenamtliche Fahrer melden. „In Richtung Bürgerbus wird sich einiges tun“, war er sich sicher.

Probephase für neue Linienführung

Allerdings soll die neue Linienführung zunächst eine Probephase durchlaufen: Man will sehen, wie das Angebot angenommen wird, schließlich werden auch höhere Kosten verursacht. Angeschlossen wird schon ab Mai in Wettringen das Schulzentrum an die Linienführung. Sobald die Ostumgehung fertig ist, fahren die Busse dann durch die beiden Kreisverkehre zur Schule und durchs Dorf am Rathaus vorbei zurück. 

Preis für den Bürgerbus (MZ vom 11.4.2008)

WETTRINGEN Der Bürgerbusverein Schüttorf-Wettringen ist gestern mit dem Klimaschutzpreis 2008 ausgezeichnet worden.

Der Klimaschutzpreis 2008 ist an den Burgerbusverein Schüttorf-Wettringen verliehen. Der mit 1000 Euro dotierte Preis, den die RWE ausgelobt hat, würdigt den Beitrag zur Verminderung des Individualverkehrs und zur Reduzierung des CO-2-Ausstoßes. (Foto: Meier-Tasche)

Der Preis, der mit 1000 Euro dotiert ist und von RWE ausgelobt wird, würdigt den Beitrag des Vereins „zur Verminderung von Individualverkehr und CO2-Ausstoß.“ Das sagte Michael Schmidt, Kommunalbetreuer der RWE, bei der Verleihung im Rathaus. In den 250 Kommunen, die zum RWE-Versorgungsgebiet gehören, werden jedes Jahr seit 1997 Personen, Vereine oder Institutionen für Beiträge zur Energieeinsparung und Umweltverbesserung ausgezeichnet. In Wettringen hatte bereits der Naturschutzbund für seinen Einsatz zur Heidepflege in Haddorf den Preis erhalten.

Bürgermeister Engelbert Rauen lobte bei der Preisübergabe nicht nur den Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch das bürgerschaftliche Engagement. „Denn nur mit dem Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte kann es gelingen, so eine verlässliche Buslinie, die es sonst wohl niemals in diesem ländlichen Raum gegeben hätte, auf die Beine zu stellen.“

Täglich 21 Fahrgäste

Derzeit rund 20 Ehrenamtliche tragen den Bürgerbusverein, der finanziell von der Stadt Schüttorf, der Grafschaft Bentheim und der Gemeinde Wettringen unterstützt wird. Die Ohner Kreistagsabgeordnete Christine Ruschulte, die maßgeblich das Bürgerbus-Projekt ins Rollen gebracht hatte, nahm den Preis entgegen.

Sie zeigte sich nach einem Jahr „Bürgerbus“ sehr zufrieden: „Wir zählen derzeit im Schnitt 21 Fahrgäste am Tag, steigende Tendenz. Inzwischen kommt dabei etwa Hälfte der Gäste aus Wettringen.“ Auch viele junge Leute nutzen den Bus, zumal die Fahrten sehr preiswert sind. So kommt man zwischen Wettringen und Schüttorf mit 2,60 Euro aus – hin und zurück.

Im Stunden-Takt

Von Montags bis Freitags ist der Bürgerbus von 13.45 Uhr und 18.45 Uhr zwischen Schüttorf und Wettringen unterwegs, Haltestationen sind derzeit in Ohne und Bilk. In Wettringen hält der Bus an zwei Stellen im Stundentakt (14.27 Uhr Kirche, 14.32 Uhr ZOB; letzte Fahrten um 18.27 und 18.32 Uhr).


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Buergerbusverein Schüttorf - Ohne - Wettringen e.V.